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Sonntag 12.November 2017

Erste Arbeitssitzung im Weinkeller des Traminer Hauptmanns,von li n. re:  Franzjosef Roner, Erwin Carli Peter Geier u. Peter Frank (in 2. Reihe stehend)  Kronmetzer Schütz, Taminer Schütz, Traminer Marketenderin, Friedl Berger,  Hansjörg Wild, Christian Wild, Pepi Suitner Kollmer Philipp

Der 4. November 2018 wirft bereits seine Schatten voraus.

Im kommenden Jahr jährt das „praktische Kriegsende des 1.Weltkrieges“ und die Teilung Tirols zum hundertsten Mal.

Am 3.11.1918 wurde in der Villa Giusti (Nähe Padua) der Waffenstillstand zwischen dem Königreich Italien, Österreich-Ungarn und der Entente geschlossen. Bereits einen Tag später, am 4.11.1918 besetzte Italienisches Militär das gesamte Tirol, inclusive dem heutigen Nordtirol. Innsbruck und weitere Tiroler Städte waren bis Anfang 1920 von italienischem Militär besetzt!

Im Staatsvertrag von Saint-Germain-e-Laye, (10.September 1919) wird im Artikel 381 die Auflösung der österreichischen Reichshälfte geregelt. Die Teilung von Tirol wird formal beschlossen und in der Folge gehen Südtirol, Welschtirol und weitere ehemals österreichische Gebiete an Italien.

In Zusammenarbeit mit den Schützenkompanien von Tramin, Kronmetz, Reith und Zirl wurde bereits 2015 am Monte Tonale, ein Gedenkkreuz zur Erinnerung an unsere Vorfahren und an den Beginn des 1.Weltkrieges in Tirol aufgestellt.

 

Diese vier Schützenkompanien, mit zwei verschiedenen Sprachen haben für 2018 ein Ziel:

Es soll ein würdiges Gedenken, welches an die tragische Entwicklung und an die Teilung unserer Heimat vor 100 Jahren, erinnert, abgehalten werden. Das Gedenken soll auch Mahnen, daß unseren südlichen Tiroler Landleuten die Selbstbestimmung bis heute noch immer verwehrt geblieben ist!

Für 2018 sind Gedenkveranstaltungen sind in Südtirol und in Nordtirol geplant. Eine erste Arbeitssitzung der Vertreter aller vier Kompanien hat im Keller des Traminer Hauptmannes am 10.November bereits stattgefunden.

Foto: Schützenkompanie Reith bei Seefeld

Donnerstag 26.Oktober bis Samstag 28.Oktober 2017

Blick von der Moldau zur Prager Burg zum Veitsdom

Vom 26. bis zum 28. Oktober 2017 machten sich 60 Mitglieder der Schützenkompanie, deren Frauen und die Helferinnen und Helfer des Bataillonsfestes auf zu einer dreitägigen Reise nach Prag.

Am ersten Tag um 6h früh starten wir vom B4. Die Fahrt geht zum Bayrischen Wald und einem Besuch der Joska-Kristallwelten, mit vorzüglichem Mittagessen. Die weitere Reise bringt uns in die Bierstadt Pilsen, wo wir einen Bummel durch die Altstadt machen sowie den Keller der Original-Pisner-Brauerei besuchen. Eine Verkostung des weltberühmten Pils-Bier war obligatorisch!Nach dem Eintreffen und Abendessen im Prager Hotel erkundeten noch mehrere kleinere Gruppen auf eigene Fasst das Stadtzentrum.

Der zweite Tag führt uns in das Stadtzentrum zum Besuch der Prager Burg mit dem Veitsdom. Über das „Goldene Gässchen“ wandern wir hinunter in die Stadt, gehen über die Karlsbrücke zu den weltbekannten Bauten und Sehenswürdigkeiten des Altstädterring mit Wenzelsplatz. Im Zuge einer Moldauschifffahrt bewundern wir die Shiluette der Stadt vom Fluss aus. Wir teilen uns wiederum in kleine Gruppen und erkunden ausgiebig die höchst interessanten Bierlokale der Stadt.

Am letzten Reisetag geht’s schon ganz früh los! Wir verlassen Prag und fahren über das „böhmische Paradies“ bis zur Weltkulturerbestadt Krumau. Nach einer höchst interessanten Führung durch Teile der Burganlage und der Stadt Krumau fahren wir nach einem ausgiebigen Mittagessen in Richtung Heimat! Es geht in Richtung Süden über Freistsadt nach Linz, Salzburg und zurück nach Zirl. Gegen 20h kommt die gesamte Reisegesellschaft etwas müde, jedoch immer noch beeindruckt von den vielen Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten der Reise in Zirl im B4 an.

Ein Dank an alle Mitreisenden für die Pünktlichkeit und die Disziplin während der gesamten Reise, vor allem aber an die „Jungen“!!!

weitere Fotos vom Schützenausflug nach Prag

Fotos: Walter Corona und Philipp Kollmer

Samstag, 14.Oktober 2017

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Die Schützen, zusammen mit dem Pfarrer Gabriel haben ein Wallfahrtsversprechen gegeben:
"Wenn das Bataillonsfest in Zirl ohne Regen abläuft, dann gehen wir Wallfahren"!

So ist es dann auch geschehen.
Bei herrlichem Herbstwetter beginnt die Wallfahrt von 20 Schützen und ihren Frauen in Kochel am See. Von Kochel führt der die Wallfahrtsroute über den Prälatenweg, entlang der Loisach, durch das Moos und in gut 2 Stunden erreichen wir das Kloster Benediktbeuern. In der geschichtsträchtigen Anastasia-Kapelle hält unser Pfarrer Gabriel einen Gottesdienst und segnet alle Wallfahrer mit der Monstranz, in welcher sich die Reliquien der Hl. Anastasia befinden. Die Anastasia-Kapelle wurde um 1750 in barockem Stil zum Andenken an das "Kochelsee-Wunder" erbaut.

Um 1704, nach dem "Bayrischen Rummel" plünderten Österreichische Soldaten und Tiroler Schützen, die in Scharnitz stationiert waren im Grenzgebiet. Das Kloster Benediktbeuern, wurde von Plünderungen verschont, weil ein Angriff über den zugefrorenen Kochelsee und das gefrorene Moos durch einen akuten Föhneinbruch in der brüchigen gewordenen Eisdecke des Sees und im Moos buchstäblich stecken blieb. Dieser Föhneinbruch kam deshalb zustande, weil die Mönche des Klosters um die Fürsprache aller Heiligen, insbesondere aber der Hl. Anastasia gebeten haben und anscheinend auch erhört wurden – das „Kochelsee-Wunder“ ist geschehen?

Nach fast vier Stunden Wallfahrt gab es dann endlich eine Einkehr und Labung im Bräustüberl des Klosters. Die Zirler Schützen danken dem Hr. Pfarrer Gabriel für seine Begleitung durch das ganze Schützenjahr und besonders bei der Wallfahrt!

weitere Fotos vom Wallfahrten:

Download Fotostrecke

Fotos SK Zirl

Sonntag, 10. September 2017

Die Zirler Pfarrkirche

Im Vorfeld zum heurigen Kriegergedenken gab es seitens Teilen der Gemeindeführung eine Diskussion über die Bezeichnung der Gedenkfeier „Kriegergedenken“! Aus aktuellem Anlass, sind nachfolgend einige Fakten, welche das Kriegerdenkmal und auch das Versprechen aus 1920, eine jährlich eine Gedenkfeier abzuhalten, angeführt.

Leider spielte der Wettergott nicht ganz mit, so daß die Gedenkfeier in der Pfarrkirche „Heiliges Kreuz“ abgehalten werden mußte. Nach der Hl. Messe, gestaltet von unserem Hr. Pfarrer Gabriel, hielt unser Bürgermeister eine Ansprache, in welcher er auf die historische Verpflichtung, die Gedenkfeier abzuhalten Bezug genommen hat.

Die Kranzträger von 6 Zirler Korporationen tragen nach Ende der Ansprache ihre Kränze zum Altar. Während der Kranzniederlegung spielt der MV Zirl eine neue musikalische Fassung von. „Ich hatt´ einen Kameraden“

Auszug eines Schreibens der SK Zirl an die Gemeindeführung der MG Zirl:

Historische Gedenkfeier „Kriegergedenken“
Im Jahre 1920 von den Zirler „Heimkehrern“ des I. Weltkrieges bzw. den Heimkehrern von der seinerzeitigen Tiroler Front ein Denkmal zu Ehren der Gefallenen errichtet wurde. Errichtet haben das Denkmal jene vom Krieg „lebend“ Heimgekommenen, mit Geldspenden von seinerzeit sicher nicht „betuchten“ Zirler Bürgern. Die Gemeinde Zirl hat das Grundstück am Gutsleben kostenlos zur Verfügung gestellt. Am 2. Sonntag im September 1920 wurde das Kriegerdenkmal unter reger Teilnahme der Bevölkerung feierlich eingeweiht. Es gab das „Versprechen“ dieses Gedenken an die Gefallenen und Opfer jährlich zu wiederholen!

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Gefallenen, Vermissten und sonstigen Opfer des 2. Weltkrieges auf den Namenstafeln des Kriegerdenkmals hinzugefügt und eine Widmung der Gemeinde Zirl angebracht:

wörtliches Zitat:
„Gewidmet in dankbarer Erinnerung zu Ehren der in den beiden Weltkriegen 1914 – 1918 und 1939 – 1945
gefallenen Helden“

Soweit es eruierbar war, wurde in Zirl diese jährliche Gedenkfeier von Anbeginn an „Kriegergedenken“ benannt. In der NS-Zeit mußte dann die Bezeichnung „Heldengedenken“ verwendet werden, welche sich bis herauf in die späten 1980 Jahre in der Bevölkerung gehalten hat. Heuer wiederholen wir zum 98. Male das schon 1920 gegebene Versprechen und gedenken der Gefallenen und Opfer jener Zeit! Sowohl die Errichter des Denkmales als auch die Gefallenen des 1. Weltkriegs kommen größtenteils aus den Reihen der seinerzeitigen „Standschützen“. Unsere heutige Schützenkompanie Zirl betrachtet sich als einen historischen Nachfolger der Standschützen. In den Statuten unseres Vereins sind im §2 die Grundsätze des Bundes der Tiroler Schützenkompanien angeführt:

Die Treue zu Gott und dem Erbe der Väter,
der Schutz von Heimat und Vaterland,
die geistige und kulturelle Einheit des ganzen Landes,
die Freiheit und Würde des Menschen,
die Pflege des Tiroler Schützenbrauches.

Diesen unseren Grundsätzen folgend, ist es uns Schützen eine besondere Verpflichtung einen würdigen Beitrag zu leisten, daß jenes schon vor 97 Jahren abgegebene Versprechen unserer Vorfahren, heute und auch in Zukunft gewahrt wird!
Genau aus diesem Grunde ist uns wichtig, daß bei der Gedenkfeier neben der Zirler oder der Tiroler Fahne auch eine Tiroler Schützenfahne aufgehängt wird, welche an die seinerzeitigen Gründer unseres Zirler Kriegerdenkmales erinnern soll!

In der Ausschusssitzung am 21.8.2017 sind wir Schützen einhellig zur Auffassung gelangt, daß die Verwendung des Begriffes „Kriegergedenken“ seit 1921 die umgangssprachliche Bezeichnung der Gedenkfeier ist und auch in Zukunft so bleiben soll.
Auch die ältesten Mitglieder der SK Zirl können sich seit den 1950 Jahren nicht daran erinnern, daß eine Gemeindeführung, sei sie unter „roter“ oder „schwarzer“ Führung gestanden, jemals an dem überlieferten Brauch und der Bezeichnung „Kriegergedenken“ Anstoß genommen hätten? Warum gerade in jüngerer Zeit bei unserer Gemeindeführung Zweifel an Traditionen aufkommt., können wir Schützen nicht nachvollziehen?

In dem Zusammenhang möchten wir auch noch zu unserer Kanone Nachtigal einiges erläutern.
Daß in allen Tiroler Schützenkompanien Kanonen bei Ausrückungen mitgeführt werden, ist keine Zirler Besonderheit!!!
Wie in den Aufzeichnungen nachzulesen ist, hat sich die Schützenkompanie Zirl nach der Einnahme von Zirl, welche am 3. Mai 1945 durch die 103. US-Division erfolgt ist, gleich wieder ihrer Verpflichtung erinnert und ist erstmals nach dem 2. Weltkrieg am 2. September-Sonntag, damals noch ohne Waffen, zum Kriegergedenken ausgerückt!

Bereits in den ersten Nachkriegsjahren hat es dann Bemühungen der Schützen gegeben, eine Kanone für Ausrückungen anzuschaffen. Mangels Geldmitteln wurde Anfang der 1950er Jahre gleich zweimal ein Versuch gestartet, selber eine Kanone für Ausrückungen zu „zimmern“! Eines dieser Exemplare befindet sich auch heute noch in privater Verwahrung in Zirl.
2014 hat die SK Zirl dann ihre heutige Kanone Nachtigal angeschafft. Umfangreiches Informationsmaterial zu der Kanone Nachtigal und auch zur Tradition des Salutschießens liegen auf.

Die rechtlichen Voraussetzungen für den Gebrauch unserer Kanone Nachtigal sind im Bescheid der BH Ibk. vom 27.5.2014 unter der Geschäftszahl PYR-54/2-2014 geregelt. Dieser Bescheid wurde der SK Zirl am 16.6.2014 mittels eingeschriebenem Brief von der MG Zirl übermittelt! Somit können die Schützen davon ausgehen, daß der Gemeindeführung die Rechtmäßigkeit unseres Handelns bei der Kriegergedenkfeier und auch bei anderen Anlässen bekannt ist.

Speziell beim Kriegergedenken hat unsere Kanone auf dem genehmigten Abschussplatz Nr.5, in der nordöstlichen Ecke der Mauer zu stehen und ist in Richtung „Nockspitze“ abzufeuern! (siehe Anhang unten)

Die Bedenken einiger Zirler Bürger gegen die Verwendung einer Salutkanone, welche dem Bürgermeister zugetragen wurden, sind uns bekannt. Aus Sicht der SK Zirl ist dazu zu sagen, daß wir mit der Verwendung unserer Salutkanone einer Jahrhunderte alten Traditionen folgen, welche auch noch durch einen gültigen behördlichen Bescheid gedeckt ist!
Natürlich wird es in Zirl immer einige Nörgler geben, denen unsere Kanone nicht gefällt, doch auch das Geläute der Kirchenglocken stört so manche Bürger und noch vieles andere mehr. In einem ganz normalen Tiroler Dorf, wie es Zirl auch ist, gibt es eben alte und uralte Sitten und Bräuche, die auch heute noch erfreulicherweise gepflegt werden.

Für die Zirler Schützen wäre es eine große Freude, wenn sich die derzeitige Gemeindeführung nicht nur zu den Sitten und den Bräuchen im Allgenmeinen bekennen würde, sondern auch zu den Bräuchen und der Tradition der Schützen!

Bilder: Andreas Mühlbacher

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3 von 6 Kränzen der Zirler Korporationen und der MG stehen vor dem Kirchenportal – rechts, der Kranz der SK Zirl
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Walter, Pepi, Berno und Philipp beim Frühschoppen und dem Absingen von: „ Es lebt der Schütze froh und frei“
Samstag, 09.September 2017

Landeskommandant Tiefenthaler am Rednerpult!

Wohin führt der Weg in der Zukunft? In einer sich stark verändernden Gesellschaft und globalisierten Welt finden sich die Tiroler Kompanien oft irgendwo zwischen Tradition und Moderne wieder. Die Bundesleitung der Tiroler Schützenkompanien hat 2016 deshalb einen intensiven Reflexionsprozess gestartet.

Seit 2016 gab es das Motto: „Tirols Schützen denken offen über ihre Zukunft nach und hinterfragen die eigenen Grundsätze“. Das neue Credo lautet: "Auf jeden kommt es an."

Es haben Schützen und Marketenderinnen, aus allen Teilen des Bundeslandes Tirol unter wissenschaftlicher Leitung von Sabina Frei, in 4 Viertelbildungstagen und in 75 Diskussionsrunden reflektiert und mit viel Engagement und Herzblut die Werte und Grundsätze des Schützenwesens bearbeitet. 75 Protokolle wurden in weiteren acht Workshops bearbeitet. Das Ergebnis dieses langen Reflexionsprozesses wurde in einer außerordentlichen Bundesversammlung am 9.9. 2017 vorgestellt und von der Bundesversammlung verabschiedet!

Die elf Leitmotive im Überblick:

1. Aktives und soziales Engagement in und mit den Kirchen

Wir bekennen uns zum christlichen Glauben. Durch eine aktive und vorbildhafte Teilnahme an kirchlichen Festen und Anlässen bekräftigen wir Tiroler Schützen unser Eintreten für das religiöse Bekenntnis. In diesem Glauben gedenken wir auch der Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Tiroler Geschichte. Im sozialen Wirken bestärken wir Tiroler Schützen durch vielfältige Tätigkeiten unsere Treue zum Glauben. Wir unterstützen unsere Pfarreien in ihren Aufgaben sowie Herausforderungen und fördern die Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinden.

2. Konsequente Arbeit in Gesellschaft und Gemeinschaft

Wir bekennen uns zur wechselvollen Geschichte unseres Landes. Verantwortungsbewusst setzen wir uns auch mit den Schattenseiten unserer Geschichte auseinander. Dies gilt insbesondere für die Zeit des Nationalsozialismus. Diese Jahre waren auch bei uns Schützen vielfach geprägt von Willfährigkeit gegenüber den Machthabern, der Duldung intoleranter Geisteshaltung, von Missbrauch der Tradition sowie von Ausgrenzung und Verfolgung. Aus dem Verantwortungsbewusstsein für unser Land und die Bevölkerung entwickeln wir zukunftsfähige Strategien für unsere Arbeit in Gesellschaft und Gemeinschaft. Wir bringen uns aktiv in das Leben der Stadt- und Dorfgemeinschaften ein und fördern soziale und gemeinnützige Projekte. Wir engagieren uns - basierend auf unseren Grundsätzen und Werten- in wesentlichen Bereichen der Gesellschaft und realisieren außerdem initiative Projekte im Kultur-, Sozial- und Umweltbereich.

3. Gelebte Grundsätze auch durch strukturierte Bildungsarbeit

Unsere Grundsätze "die Treue zu Gott und dem Erbe der Vorfahren, der Schutz von Heimat und Vaterland, die größtmögliche Einheit des ganzen Landes, die Freiheit und Würde des Menschen, die Pflege des Tiroler Schützenbrauches" sind essentielle Bestandteile des Tiroler Schützenwesens und Grundlage unseres Denkens und Handelns. Diese Grundsätze interpretieren wir zeitgemäß und betrachten dies als Bildungsauftrag für die Zukunft. Eine strukturierte Bildungsarbeit in den Kompanien und Bataillonen sehen wir als permanenten Auftrag. Daher ist die Bildungsarbeit zu intensivieren und auszubauen.

4. Tiroler Identität und Landeseinheit: Unsere Treue zur Heimat

Wir stehen zum historischen Tirol als unsere Heimat und verstehen diese als geographisch und geschichtlich definierten Raum. Wir bekennen uns zur Tiroler Identität, die auf die historischen Freiheiten des Landes zurückgeht. Wir pflegen die größtmögliche Einheit unseres Landes durch gelebte Freundschaften, Partnerschaften und Kooperationen. Die verstärkte und verschränkte Zusammenarbeit innerhalb der Verbandsstruktur, besonders innerhalb der Landesteile des historischen Tirol, schafft Identität für den gemeinsamen Kultur-, Wirtschafts- und Lebensraum. Die Tiroler Schützen verstehen sich als positive Kraft dieses Landes und sehen in ihrer historischen Aufgabe der Landesverteidigung heute die Verteidigung und Förderung der Tiroler Identität.

5. Tracht und Brauchtum als Ausdruck der Landesidentität

Tracht und Brauchtum verbinden und schaffen Zusammenhalt in den Regionen. Wir sehen in der Tracht die historische und traditionelle Kleidung der Tiroler Landesidentität. In der Tracht widerspiegeln sich die Regionen und Talschaften. Somit stärkt die Tracht unser Heimatbewusstsein, unsere Wurzeln und gesellschaftliche Bedeutung. Wir sehen das Tiroler Schützenwesen und die damit verbundenen Bräuche als Ausdruck von Herkunft, Tradition und Kultur unseres Landes. Wir tragen unsere historischen Waffen als äußeres Zeichen der Freiheit und bewahren den Schützenbrauch auch durch die Pflege des Schießsportes. Wir stehen dafür ein, dass Traditionen und Brauchtum in Tirol mit Sorgfalt, behutsam und gewissenhaften Engagement gepflegt und bewahrt werden.

6. Wertschätzung der Frauen im Tiroler Schützenwesen

Frauen sind kompetente und wertgeschätzte Mitgestalterinnen im Tiroler Schützenwesen. Sie bewahren durch ihre Mitgliedschaft, Teilnahme und Mitarbeit die Tiroler Tradition und pflegen unser Brauchtum. Frauen sind in ihren jeweiligen Vereinsfunktionen wesentliche Trägerinnen des Tiroler Schützenwesens und gestalten dieses in aktiven, inaktiven und außerordentlichen Mitgliedschaften gleichberechtigt mit. Wir wollen die Zukunft im Bund der Tiroler Schützenkompanien gemeinsam mit Frauen und Männern gestalten.

7. Verantwortungsbewusste Jugendarbeit

Die verantwortungsbewusste Jugendarbeit im Tiroler Schützenwesen ist getragen von hoher und gegenseitiger Wertschätzung. Als Grundlage dafür sehen wir eine offene Kommunikation mit Eltern, innerhalb der Kompanie sowie anderen Organisationseinheiten, Vereinen oder Verbänden. Es ist unser erklärtes Ziel, den Kindern und der heranwachsenden Jugend Unterstützung zu bieten, sie zu begleiten, Orientierung zu geben und ihre Entwicklung zu fördern. Dabei steht das Kindeswohl stets im Mittelpunkt. Jungmarketenderinnen und Jungschützen reifen mit zunehmendem Alter zu vollwertigen Mitgliedern in den Kompanien heran. Dem entsprechend sind sie verantwortungsvoll und verantwortlich in die Vereinsarbeit einzubinden.

8. Zeitgemäße Strukturen und Entwicklung der Organisation

Die demokratische Legimitierung der Funktionsträger zählt zu den Grundsätzen im Tiroler Schützenwesen. Wir setzen uns dafür ein, die Organisation und Struktur innerhalb des Verbandes zeitgemäß auszugestalten und Parallelstrukturen abzubauen - auch um schnellere Entscheidungsprozesse bewirken zu können. Durch klare und einheitliche Strukturen wird eine bessere, breiter aufgestellte Verteilung der Aufgaben gewährleistet. Auf diese Weise werden unsere Hauptfunktionsträger entlastet. Die Integration insbesondere jüngerer Mitglieder, sowohl von Frauen und Männern, in die verschiedenen Funktionen der Organisation soll das Verantwortungsbewusstsein der TrägerInnen des Schützenwesens für die Weiterentwicklung des Tiroler Schützenwesens fördern.

9. Festkultur als Förderer der Gemeinschaft

Unsere Schützenfeste sind wesentlicher Bestandteil unserer Volkskultur und unseres gelebten Brauchtums in Tirol. Die Schützenfeste sehen wir als wichtiges Zusammentreffen von Gleichgesinnten innerhalb unseres Verbandes an. Außerdem öffnen wir uns einer breiten Bevölkerung, die aktiv eingebunden wird. In der Ausgestaltung des Programmes von Schützenfesten wird besonderes Augenmerk auf unsere Werte als Tiroler Schützen gelegt, die entsprechend darzustellen und zu kommunizieren sind. Um die Interaktion zu fördern und die Schützengemeinschaft zu stärken, setzen wir uns dafür ein, dass ortsübergreifende und regionsverbindende Schützenfeste ein Mal jährlich grundsätzlich an Sonntagen stattfinden.

10. Exerzieren: Sicherheit, Exaktheit und Einheitlichkeit

Die geschichtlichen Wurzeln der Tiroler Schützen stehen im Zusammenhang mit dem früheren System der Landesverteidigung. Das Tiroler Schützenwesen ist deshalb militärisch organisiert. In der militärischen Organisation jeder Kompanie setzen wir ein einheitliches und exaktes Auftreten um. Dabei wird die Einheitlichkeit der Exerziervorschriften des Bundes der Tiroler Schützenkompanien gefördert. Dabei ist uns bewusst, dass regionale Ausprägungen die Vielschichtigkeit unseres Schützenwesens zeigen. Wir motivieren unsere Marketenderinnen und Schützenkameraden zum verlässlichen Ausrücken - auf Kompanieebene, aber auch außerhalb der Gemeinde- und Bataillonsgrenzen. Durch verantwortungsvolle Schulungen und Maßnahmen - insbesondere im Umgang mit den Waffen - steht die Sicherheit unserer Mitglieder an oberster Stelle.

11. Kommunikation: "Tue Gutes und sprich darüber!"

Die Kommunikation nach Innen und nach Außen sehen wir als wesentliches Element im Austausch und in der Vernetzung der Mitglieder, der Öffnung und Transparenz gegenüber der Bevölkerung, aber auch der Kenntnis und dem Verständnis von schützenrelevanten Themen an. Wir setzen uns dafür ein, offen und breit zu kommunizieren und dabei weitestgehend alle Kommunikationswege intern wie extern zu nutzen. Dabei gilt das Motto: "Tue Gutes und sprich darüber!" Durch eine durchgängige Weitergabe von Informationen über Vorhaben, Aufgaben und Aktivitäten innerhalb der Verbandsstrukturen stärken wir das Bewusstsein unserer Mitglieder.

Foto: Thomas Saurer
Quelle: HP des BTSK

Samstag, 01. Juli 2017 - Sonntag, 02. Juli 2017

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Der Auftakt zum 69. Bataillonsschützenfest des Bataillons Hörtenberg war am Samstag 1.7.2017 und begann um 20h mit der Aufführung des „Großen Österreichischen Zapfenstreichs“ am Dorfplatz. Anschließend ging es zum Schützenball ins B4.

Am Sonntag um 9h versammelten sich auf der Festwiese „Alter Weingarten“ an die 800 Schützen und Abordnungen zur Fahnenweihe und zu einer feierlichen Festmesse. Es folgten Ehrungen von langgedienten Schützen und Marketenderinnen. Nach den Ansprachen von Bürgermeister Mag. Thomas Öfner, dem neuen Viertelkommandanten Mayor Andreas Raass und der Landesrätin Dr. Beate Palfrader sammelten sich alle Kompanien, Abordnungen und Korporationen zu einem großen Festzug.

Um 11h fand am Dorfplatz das Defilee statt! Angeführt von der Ehrenkompanie Oberperfuss und den Vorreitern bewegte sich der Festzug vorbei an der Ehrentribüne und gestaltete sich zu einer bunten, nicht enden wollenden Präsentation an Vielfalt und Würde der einzelnen Kompanien und Abordnungen. Viele hunderte Zuschauer säumten die Straßen entlang des Festzuges und applaudierten.

Beim Anschließenden Frühschoppen vergnügten sich im B4 an die 1200 Teilnehmer.

Weiter Berichte zur Fahnenweihe, dem Festakt und den Ehrungen finden sich im folgenden Download:
Bataillonsfest Zirl 2017
Ansprache von Bgm. Mag. Thomas Öfner
Predigt von HW. Pfarrer Mag. Dr. Gabriel Thomalla

Samstag, 01.Juli 2017

Großes Bataillons-Schützenfest in Zirl!

Vor 33 Jahren hat letztmals ein Bataillons-Schützenfest stattgefunden, zusammen mit der Markterhebung von Zirl.

Das heurige Bataillons-Schützenfest beginnt bereits am Samstagabend um 20h mit einer Aufführung des „Großen Österreichischen Zapfenstreichs“ am Dorfplatz.

Anschließend geht´s ins B4 zum Schützenball, unter dem Motto: „Zirl trägt Tracht“.
Marketenderinnen aus ganz Tirol beginnen den Ball mit einem Auftanz. Die Zirler Jungplattler bereichern das weitere Programm. Zum Tanz spielt die Showband „Solid Gold“ auf und im Saal Martinswand legt der DJ Martin Winkler Musik für die ganz Jungen auf!

Am Sonntag beginnt der Festakt bereits um 9h mit einem „Landesüblichen Empfang“ auf der Festwiese „Alter Weingarten.“ Eine Besonderheit wird die anschließende Weihe einer neuen Schützenfahne sein! Es folgt der Festgottesdienst, gestaltet von unserem Pfarrer Gabriel, zusammen mit dem Schützenkuraten Dekan Dr. Scheiring.

26 verschiedene Kompanien, Abordnungen und Korporationen, vom Bataillons Hörtenberg, zusammen mit Schützen aus Südtirol, dem Trentino, bis hin zu Bayrischen Gebirgsschützen, bilden einen Festzug. Dieser große Festzug marschiert um ca. 10h45 nach der Feldmesse vom Festplatz zum Defilee am Dorfplatz und weiter ins B4.
Angeführt wird der Festzug vom Musikverein Zirl, der Ehrenkompanie aus Oberperfuß und einer Vorreitergruppe mit Tiroler Norikern. Die Musikkapelle Inzing gibt den Takt im hinteren Teil des Festzuges vor.

Beim anschließenden Frühschoppen im B4 spielen die „Fidelen Alpler“ auf. Die Schützenkompanie Zirl lädt alle Zirlerinnen und Zirler, sowie Gäste aus Nah und fern zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen herzlich ein!

Das genaue Programm mit Zeitangabe und Lageplan findet sich in unserer Festschrift auf Seite 8:
Download Festschrift [PDF]

Ortsdurchfahrt Zirl
1.7. von 19:45 bis 20:45
2.7.von 10:45 bis 11:45
gesperrt!

Sonntag, 25. Juni 2017

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Traditionsgemäß fand am 25.6. vor der Herz Jesu Prozession die Übergabe der Schützenschnüre und der Schützenkette statt. Die Schützenschnüre wurden bereits beim Termin „Kompaniefoto“ am 29.4.2017 an die Gewinner überreicht. Damit tragen auf dem aktuellen Kompaniefoto 2017 alle Schützen schon die jeweilig richtige Schützenschnur.

Der Schützenkönig von 2016, Manfred Defrancesco überreicht dem neuen Schützenkönig von 2017, Ing. Hansjörg Wild die Schützenkette.
Hansjörg gewann den Bewerb mit einem Teiler von 16,6! Wir gratulieren dem neuen Schützenkönig!

Weitere Ergebnisse vom Schnurschießen finden sich in der Ergebnisliste 2017 und im Bereich Schießwesen.

Der Jungschützenkönig vom Bataillons Hörtenberg kommt 2017 ebenfalls aus Zirl! Armin Heckl wird beim Bataillonsfest am 3.7.geehrt!

Donnerstag, 15. Juni 2017

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Am Fronleichnamstag, dem 2. Donnerstag nach Pfingsten, findet in Zirl seit Jahrhunderten eine Fronleichnamsprozession statt. Der Tag beginnt bereits um 6h in der Früh mit dem traditionellen „Tagläuten“ und dem Böllerschießen der Schützen.

Der Ablauf zu Fronleichnam immer der Gleiche, doch der Weg wird öfters gekürzt oder abgeändert.
Entlang des Weges sind viele Häuser mit kleinen Altären in den Fenstern, mit Fahnen und Birkenästen, sogenannten „Maielen“, geschmückt. Bei der Prozession werden sechs Figuren und Statuen mitgetragen. Der Hl. Sebastian wird traditionell von den Schützen getragen. Mitgetragen werden bei dieser Prozession auch vier große Kirchenfahnen.

Heuer rückt die Schützenkompanie bei besten äußeren Bedingungen mit gleich 7 neuen Mitgliedern aus. Besonders gefallen hat dabei der Block der Marketenderinnen. Erstmals waren vier „Jungmarketenderinnen“ in ihrem neuen Schützen-Dirndl, ein neuer Jungschütze und zwei neue Schützen bei der Prozession mit dabei. Eine weitere Besonderheit war heuer, daß unsere Kompaniefahne von gleich zwei „Bundes-Ehrenmajoren“ eskortiert wurde.

Foto: Daniel Liebl

Samstag, 20.Mai 2017

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Am 20.5.2017 fand im Kultur - und Veranstaltungszentrum B4 der 1. Tag der Zirler Vereine statt.

Über 40 Zirler Vereine nutzten die Gelegenheit, sich entsprechend zu präsentieren. Von den Vereinen wurden teils sehr aufwändige Stände präsentiert, um sich der Bevölkerung vorzustellen und neue Mitglieder anzuwerben.

Die Eröffnung erfolgte durch Bgm. Mag. Thomas Öfner und 1. Vbgm.in Iris Zangerl-Walser, welche die Organisation der Veranstaltung leitete. Neben der Präsentation der Schützenkompanie wurde gemeinsam mit den Krampeler Verein für das leibliche Wohl gesorgt.

Auf dem Bild v.l.n.r Marketenderin Andrea Egger, Patrouillenführer Alexander Schärmer, 1. Vbgm.in Iris Zangerl-Walser, LR Beate Palfrader, Oberleutnat Christoph Zangerl und Bgm. Mag. Thomas Öfner.

 

 

Sonntag, 30. April 2017

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Am Sonntag fand die jährliche Bundesversammlung des BTSK „Bund der Tiroler Schützenkompanien“ statt. Der BTSK vereint in 235 Kompanien 17.685 Schützen und Marketenderinnen! Von der SK Zirl haben vier Mitglieder teilgenommen.

Der Pressereferent Mjr. Erwin Zangerl beendet seine langjährige Tätigkeit in der Bundesleitung und wird zum Ehrenmajor des BTSK ernannt!

Foto: Homepage der BTSK

Samstag, 29. April 2017

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Am Samstag,29.04 war bei unser Schützenkompanie großer Fototermin!

Für das bevorstehende Bataillonsfest und die dazugehörende Festschrift wurden vom Foto-Club-Zirl den ganzen Nachmittag über fotografiert.

Beginnend mit den Portraitfotos von jeden Mitglied, bis zu Aufnahmen der ganzen Kompanie, der neuen Fahne, den Marketenderinnen, Jungschützen, Ausschuss usw.

Die Originalfotos werden demnächst auf der Homepage und in der Festschrift zu sehen sein!

 Foto: Vanessa Abdank

Dienstag, 11.April 2017

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Die Schützenkompanie Zirl lud auch heuer wieder zum traditionellen Osterschießen ein.

Dazu konnten wir zahlreiche Gäste und Freunde sowie begeisterte Sportschützen begrüßen.

Der Bewerb war als Mannschaftsbewerb mit 3 Schützen (Damen, Herren oder gemischte Mannschaften) und als Einzelbewerb ausgeschrieben.

Anfänger wurden von unserem bewährten Team der Schießaufsicht bestens betreut.

Die beste 10er Serie eines jeden Schützen wurde für die Mannschaftswertung verwendet.

Für jeden geschossenen 10er gab es ein Osterei!

Die Preisverteilung fand zum Abschluss des dreitägigen Bewerbes am Dienstag, den 11. April 2017 um 21 Uhr im Schützenheim statt.

Die Siegermannschaft kam aus Zirl mit Kreuz Fonga, Corona Walter und Hagleitner Herbert mit 293,6 Ringen. Den 2. Platz errang die Mannschaft aus Ranggen mit Rauth Josef, Rappold Rudolf und Kupprian Judith mit 291,6 Ringen. Den 3. Platz errang eine weitere Mannschaft aus Ranggen mit Kupprian Stefan, Rappold Rudolf und Kichmair Josef mit 288,0 Ringen.

Die Schützenkompanie Zirl gratuliert allen Teilnehmern zu ihren Erfolgen und bedankt sich nochmal recht herzlich für das disziplinierte Verhalten am Schießstand und für die rege Teilnahme und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Samstag, 01.April 2017

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Von 30.März bis 01.April fand in Zirl das Schnurschießen des Bataillons Hörtenberg statt.

Das heurige Schnurschießen war ein voller Erfolg. Mit genau 200 Teilnehmern, darunter 41 Jungmarketenderinnen und Jungschützen, wurde wieder eine starke Beteiligung registriert, zudem waren 14 der 15 Kompanien des Bataillons Hörtenberg vertreten und schließlich sorgte auch das Team der Kompanie Zirl für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Wenig überraschend konnte sich die Mannschaft auf Oberperfuss mit einer Gesamtleistung von 615 Ringe den Sieg holen. Auf Platz 2 und 3 dürfen sich Flaurling mit 577 Ringe und Telfs mit 572 Ringe freuen.

Besonders erfreulich aus Zirl Sicht, war der Sieg des Jungschützen Armin Heckl in der Kategorie Tiefschuss Jungschützen.

 

Zur Preisverteilung konnte das Organisationsteam um Bat.-Schießwart Ernst Markt, Bat.-Jungschützenbetreuer Friedl Berger und der Kompanie Zirl unter Hauptmann Manfred Defrancesco und Obmann Pepi Suitner auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, an der Spitze Bataillonskommandant Mjr. Stephan Zangerl und Vize-Bürgermeisterin Iris Zangerl-Walser.

 

Die Schützenkompanie bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen und gratuliert zu den tollen Leistungen.

 

Die vollstände Ergebnisliste des Bataillonsschießen Hörtenberg, 30. 3. – 1. 4. 2017 in Zirl zum Download

Donnerstag, 23. Februar 2017

Bildrechte: Philipp Kollmer, SK ZIRL

Ausnahmsweise blieben am Unsinnigen die Schießstände im Schützenheim leer. Dafür kamen eine Unmenge „neuer Schießsportler“ ins Schützenheim – alle maskiert!

Am Unsinnigen trafen sich nicht nur die zur Weiberfasnacht gerichteten weiblichen Maschgerer-Gruppen, von der „Wolke 7-Herminen“, den “Schwimmerinnen“, den Meerestieren bis zu den „Alten Weibern“ und vielen anderen mehr.

Doch nicht nur die „Weiber“ nutzten den Unsinnigen, auch die traditionellen Maschgerer wie die Türggeler, die Hex´n, und die Bär´n waren zu Besuch im Schützenheim.

Bald nach dem dunkelwerden kamen die ersten Maschgerer und bis weit nach Mitternacht war ein stetes Kommen und Gehen. Ein nettes friedliches Faschingstreiben bildet eine erfreuliche Abwechslung zum traditionellen Schießbetrieb im Schützenheim.

Die Schützenkompanie dankt allen Maschgerer-Gruppen für ihr Auftreten und den netten Abend.

Wir freuen uns auf den nächsten Unsinnigen!

 

Freitag, 10. Februar 2017

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André wurde am 15. Feber 1988 in Bautzen, damals noch DDR, geboren. Er lebte dort bei seiner Familie bis nach dem Abschluss seiner Malerlehre. Im Jahre 2000 führte ihn sein Weg nach Tirol und auch nach Zirl. Durch sein nettes, hilfsbereites Wesen wurde er schon nach kurzer Zeit gern in seinem Freundeskreis in Zirl aufgenommen.

André wurde am 24.6.2015 mit einstimmigem Beschluss des Ausschusses in die Schützenkompanie als ordentliches Mitglied aufgenommen. Der erste Ausrücker von André erfolgte anlässlich des Bataillonsfestes Hörtenberg nach Seefeld.

André war ein freundlicher hilfsbereiter Kamerad und eine Bereicherung bei allen Veranstaltungen.

Am 31.1.2017, mit nur 28 Jahren, verstarb André infolge eines Arbeitsunfalles in Innsbruck.

Bei der Verabschiedung am 10.2. in der Friedhofskapelle Zirl rückten die Marketenderinnen und die Kameraden der Zirler Schützen zum „Letzten Geleit“ aus. Wir verabschieden uns von André mit einer Ehrenbezeugung und dem „guten Kameraden“, geblasen von unserem Hornist.

Die Schützenkompanie Zirl wird André stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Sonntag, 22.Januar 2017

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Die Sebastiani-Prozession fand heuer bei herrlichem Sonnenschein und kalten Winterwetter statt. Unter der Leitung von HW Pfarrer Gabriel, den Ministranten und Vorbeter, begaben sich über 40 Marketenderinnen und Schützen mit dem Farggele vom hl. Sebastian, einer Fahnenabordnung der Kaiserjäger sowie Frauen und Männer aus dem Dorf zum Bittgang zur Geistbühelkapelle.


Die jährliche Kompanieversammlung unserer Schützenkompanie begann nach dem Bittgang um 15h im Gasthaus Schwarzer Adler.

 

Der 2014 gewählte Ausschuss beendet seine Periode statutengemäß nach drei Jahren und somit standen heuer auch Neuwahlen für die Periode 2017 / 2018 und 2019 auf der Tagesordnung.

Der Hauptmann Manfred Defrancesco begrüßt zu Beginn der Kompanieversammlung die 42 anwesenden Mitglieder, sowie sechs Gäste. Leider konnten mehrere der 12 geladenen Gäste, aus den verschiedensten Gründen, nicht an der Kompanieversammlung teilnehmen. Der Hr. Bürgermeister Mag. Thomas Öfner wurde von der Fr. Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser vertreten.


Beim Totengedenken wurde an den 2016 verstorbenen Karl Dornauer, Ehrenzeichenträger der SK Zirl, gedacht. Der Tagesordnung folgend, berichtet der Kassier über die Gebarung im Jahr 2016. Auf Antrag der Kassaprüfer Donnerbauer Andi und Plattner Walter, wird dem Kassier und der Vereinsführung, bei den Schützen „Ausschuss“ genannt, einstimmig eine Entlastung erteilt.


Nach dem Jahresbericht des Hauptmanns folgen die Berichte der Fachbereiche Schriftführer, Oberschützenmeister, Waffenmeister, Kanoniermeister, Kämmerer, Jungschützen und Marketenderinnenbetreuer sowie jener des Furiers.


Aufgrund gesetzlicher Änderungen vom 1.7. 2016 - “Registrierkassenverordnung“ – und der geplante Trennung der Funktionen Hauptmann und Obmann war es notwendig unsere Statuten der Rechtslage anzupassen. Die Annahme der neuen Statuten erfolgte einstimmig!


Der Bataillonskommandant Major Stephan Zangerl hat auf Bitten unseres Hauptmanns die Neuwahl durchgeführt und wurde von der Fr. Vizebürgermeister und Walter Corona als Wahlhelfer unterstützt. Alle Kandidaten des Wahlvorschlages wurden gewählt, größtenteils einstimmig!

Weiterlesen: Kompanieversammlung 2017 mit Neuwahl des Ausschusses, am 22.Januar

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