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Die Sebastiani-Prozession fand heuer bei herrlichem Sonnenschein und kalten Winterwetter statt. Unter der Leitung von HW Pfarrer Gabriel, den Ministranten und Vorbeter, begaben sich über 40 Marketenderinnen und Schützen mit dem Farggele vom hl. Sebastian, einer Fahnenabordnung der Kaiserjäger sowie Frauen und Männer aus dem Dorf zum Bittgang zur Geistbühelkapelle.


Die jährliche Kompanieversammlung unserer Schützenkompanie begann nach dem Bittgang um 15h im Gasthaus Schwarzer Adler.

 

Der 2014 gewählte Ausschuss beendet seine Periode statutengemäß nach drei Jahren und somit standen heuer auch Neuwahlen für die Periode 2017 / 2018 und 2019 auf der Tagesordnung.

Der Hauptmann Manfred Defrancesco begrüßt zu Beginn der Kompanieversammlung die 42 anwesenden Mitglieder, sowie sechs Gäste. Leider konnten mehrere der 12 geladenen Gäste, aus den verschiedensten Gründen, nicht an der Kompanieversammlung teilnehmen. Der Hr. Bürgermeister Mag. Thomas Öfner wurde von der Fr. Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser vertreten.


Beim Totengedenken wurde an den 2016 verstorbenen Karl Dornauer, Ehrenzeichenträger der SK Zirl, gedacht. Der Tagesordnung folgend, berichtet der Kassier über die Gebarung im Jahr 2016. Auf Antrag der Kassaprüfer Donnerbauer Andi und Plattner Walter, wird dem Kassier und der Vereinsführung, bei den Schützen „Ausschuss“ genannt, einstimmig eine Entlastung erteilt.


Nach dem Jahresbericht des Hauptmanns folgen die Berichte der Fachbereiche Schriftführer, Oberschützenmeister, Waffenmeister, Kanoniermeister, Kämmerer, Jungschützen und Marketenderinnenbetreuer sowie jener des Furiers.


Aufgrund gesetzlicher Änderungen vom 1.7. 2016 - “Registrierkassenverordnung“ – und der geplante Trennung der Funktionen Hauptmann und Obmann war es notwendig unsere Statuten der Rechtslage anzupassen. Die Annahme der neuen Statuten erfolgte einstimmig!


Der Bataillonskommandant Major Stephan Zangerl hat auf Bitten unseres Hauptmanns die Neuwahl durchgeführt und wurde von der Fr. Vizebürgermeister und Walter Corona als Wahlhelfer unterstützt. Alle Kandidaten des Wahlvorschlages wurden gewählt, größtenteils einstimmig!

 


Befördert und geehrt wurden folgende Mitglieder:
Tomic Sandro, Strickner Ernst, Strickner Lorenz, Schärmer Alex und Pern Michl wurden zum Patrouillenführer befördert. Riedl Stephan wurde Zugsführer;
Die Haspinger Medaille des BTSK für 15 Jahre Mitgliedschaft, wurde an Kirschner Thomas, Riedl Stephan und Suitner Pepi verliehen.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft bekommen die Kameraden, Baumann Josef, Defrancesco Arnold, Defrancesco Manfred beim Bataillonsfest die Andreas Hofer-Medaille in Gold verliehen. Der Hermann Egger bekommt für 50 Jahre Mitgliedschaft auch die Andreas Hofer-Medaille in Gold verliehen.

Unter dem Punkt Allfälliges: wünscht sich der Wild Christian, daß sich alle Kameraden des neuen gewählten Ausschusses in der kommenden Periode konstruktiv in die Debatten des Ausschusses einbringen mögen. Wenn Beschlüsse mehrheitlich gefasst wurden, mögen sich auch jene Mitglieder, die nicht dafür gestimmt haben, aber auch zu 100% an den Beschluss halten und diesen auch so vertreten.Der neu gewählte Obmann formuliert einige seiner Ziele und Wünsche für die kommende Periode:

  •  Informationsfluss: Durch die Erweiterung des Ausschusse solle es auch zu einer erheblichen Verbesserung des Informationsflusses an alle Mitglieder kommen.
  •  Stellvertretung: Nach Ablauf der kommenden Ausschuss-Periode soll für alle wichtigen Aufgaben und Positionen, je ein gleichwertiger Stellvertreter zur Verfügung stehen.
  •  Nachwuchs: Der Heranbildung von Nachwuchs in Form von Jungschützen muß oberste Priorität eingeräumt werden. Die Verantwortung dafür liege aber nicht nur beim Ausschuss, sondern bei allen Mitgliedern.
  •  Exerzieren: Das Ziel, eine Verbesserung im militärischen Auftreten bei Ausrückungen zu erreichen, soll durch vermehrtes Exerzieren und unter der Mitwirkung eines externen Ausbildners erreicht werden. Voraussetzung ist jedoch daß dieses Anliegen ernst genommen wird und auch alle Mitglieder zum Exerzieren kommen!
  •  Frauen und Schützen“: Erstmals seit Jahrhunderten ist eine Frau Mitglied im Ausschuss. Dies soll auch eine Botschaft nach außen sein. Frauen stellen 50% unserer Gesellschaft dar. Auf dieses Potential soll keinesfalls verzichtet werden – im Gegenteil – Frauen sollten künftig in den verschiedensten Bereichen der Schützen mit einbezogen werden. Nach den Statuten des BTSK könnte auch eine Frau, außer Gewehrschütze und der Position des Hauptmanns, alle Funktionen bekleiden!

Der Kamerad, Corona Walter hat nach der heutigen Kompanieversammlung alle seine aktiven Vereinsfunktionen zurückgelegt. Er wird er künftig nur noch mit uns gemeinsam ausrücken!

Der neue Obmann hält eine Laudatio und erwähnt dabei, daß Walter bis jetzt 57 Jahre Mitglied der SK Zirl war, davon 35 Jahre im Ausschuss aktiv mitgearbeitet hat. Walter war als Initiator vornehmlich dafür verantwortlich, daß die SK Zirl nach 6 Jahren der Absenz im Jahre 2008 wieder in den Schoß des „Tiroler Schützenbundes (BTSK) zurückgekehrt ist und dankt ihm dafür. Auch seine Verdienste beim Ausbau des neuen Schützenheims und das vorbildliche Betreiben der Bewirtung wurden lobend erwähnt.

Die Vizebürgermeisterin und Referentin für Vereine, Iris Zangerl-Walser, vertritt heute den Bürgermeister. An die neue Gemeindeführung aber auch an die Adresse der alten Gemeindeführung richtet der Obmann den Dank der SK Zirl dafür, daß wir heute über eines der schönsten Schützenheime, landauf, landab verfügen. Er bittet die Fr. Vz.Bgm. auch in Anbetracht der klammen Gemeindefinanzen um ein Mindestmaß an Unterstützung bei der Ausrichtung des bevor stehenden Bataillonsfesten in Zirl.


In Ihrer sehr engagierten Wortmeldung betont die Fr. Vz.Bgm. daß es Ihre Absicht ist, alle Zirler Vereinen nach Maßgabe der Mittel zu unterstützen.


In der abschließenden Rede des Bataillonskommandanten weist dieser darauf hin, daß es in der heutigen Zeit einer anderen Sinngebung für das Tiroler Schützenwesen bedarf, als dies noch bei unseren Vorfahren der Fall war. Die notwendigen Informationen und Inhalte dazu sollen in der Kompanie künftig umfassend diskutiert werden.


Mit dem Absingen der Tiroler Landeshymne Endet die Kompanieversammlung 2017 um etwa 17h30.

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